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Opal-Wissen fĂŒr KĂ€ufer

Opal ist auf der ganzen Welt bekannt als einer der außergewöhnlichsten und wundervollsten Edelsteine der Welt. Opal kommt vom lateinischen Wort "opalus", welches fĂŒr "kostbarer Stein" steht. Australien ist die Spitze der Nahrungskette und liegt mit 95% des weltweiten Opal- Abbaus ganz vorne.

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mich frĂŒher eher wenig mit Mineralien beschĂ€ftigt habe, doch als ich das erste Mal einen Opal erblickt habe war ich wahrhaftig begeistert! Ich konnte gar nicht genug kriegen und musste mir einen Opal nach dem anderen anschauen und konnte gar nicht glauben dass es solche blickfangenden Mineralien gibt. Ich persönlich finde auch Diamanten extrem ĂŒberzeugend, jedoch weicht der Opal vom AlltĂ€glichen ab und man kann wirklich sagen jeder Opal ist ein EinzelstĂŒck!

Entstehung

Der Opal hat in der Zusammensetzung eine gewisse Ähnlichkeit zum Quarz- Gestein. Er setzt sich zusammen aus Silikat (KieselsĂ€ure) und 1-20% Wasser. Im Edelopal, also der Variante mit Farbenspiel sind es 6-10% Wassergehalt. Der Opal besteht aus Millionen Silikat-kĂŒgelchen, mit Durchmessern von 0,0001mm 0,0005mm. Diese vereinen sich entweder ungleichmĂ€ĂŸig oder regelmĂ€ĂŸig (Edelopal mit Farbspiel). Durch die Beugung werden dabei verschiedene Lichtreflektionen in Regenbogenfarben sichtbar. 

Entstanden ist der Opal bereits vor Tausenden oder Millionen Jahren. Dabei wurde Silikat vom Sandstein gelöst und setzte sich in Erdrissen oder KlĂŒften ab und verfestigte sich.

Opale in Australien

Der Opal findet sein Vorkommen meist weit abgelegen von der Zivilisation, inmitten endloser WĂŒsten des australischen "Outback". Immer mehr freiheitssuchende Abenteurer folgen dem Ruf in die WĂŒste und können sich der spirituellen Kraft des Opal nicht entziehen. 

Blickt man in das Outback Australiens, wird man feststellen dass an bestimmten Orten hĂ€ufig Erdhaufen mit 20m tiefen Löchern vorzufinden sind. In diesen "Löchern" wurden Opale gesucht. Meist fĂŒhrt am Untergrund der Bohrung noch ein unterirdisches System zu weiteren Fundorten. FĂŒr die Bohrung muss in Australien natĂŒrlich vorher eine Genehmigung des Staates eingeholt werden. Danach kann die Bohrung beginnen. Erfahrene Opal-Hunter fliegen meist mit Hubschraubern und Drohnen enorme FlĂ€chen ab und erkennen oft anhand von Farbunterschieden der Bodenbeschaffenheit einen potentiellen Fundort. Die Genehmigung kann bis zu 2 Monate dauern. kann aber auch bereits von anderen Opal-Huntern belegt sein.

Sobald alle Vorkehrungen getroffen sind, wird gebohrt. Dabei werden enorme Maschinen verwendet welche meist gemietet werden und verschiedene Systeme besitzen. Das Felsmaterial wird vor Ort meist gewaschen und auf Opale geprĂŒft. Oft zwĂ€ngen sich Opal-Hunter in einsturzgefĂ€hrdete SchĂ€chte um an den australischen Schatz zu gelangen und riskieren damit deren Leben.

Geschichte

Schon die Römer schĂ€tzten den Opal mehr als jeden anderen Edelstein, da er alle Schönheiten ineinander vereint. Die antiken Opale haben deren Ursprung höchstwahrscheinlich aus der TĂŒrkei und Ostafrika. Seit dem 16. Jahrhundert wurden in Ungarn bereits Opale abgebaut, dieser erreicht aber bei weitem nie die Schönheit eines australischen Modells. In Mitten des 19. Jahrhunderts zeigte sich in Queensland und Lightning Ridge die einmalige Schönheit. 1915 entdeckte ein 14-jĂ€hriger Junge erstmals wĂ€hrend dem Suchen einer Wasserstelle einen Opal an der ErdoberflĂ€che.

Vorkommen

  • Indien
  • Australien
  • Ungarn
  • Antarktis
  • USA
  • Brasilien
  • Mexico
  • Äthiopien

Arten

Milch- oder Weiß-opal

Milchopal, Weißopal, Repps-Opal

Milchopal oder auch Weiß-Opal genannt, ist der Großteil der Opalmengen auf der ganzen Welt. 80% des Abbaus findet in Australien statt, dort werden Minen zum Teil sogar schon zu Wohnungen umgebaut, was natĂŒrlich auch schon bei Touristen fĂŒr Aufsehen sorgt. Hauptvorkommen: Coober Pedy.

Schwarzopal

Der Schwarzopal besitzt ein tiefschwarzes TrÀgermaterial (potch) und kann damit enorme Kontraste im Farbenspiel erzeugen. Jedoch ist diese Variante eine der kostbarsten und seltensten Edelsteine der Welt. Abgebaut wird der Schwarzopal hauptsÀchlich im Untertagebau zwischen 5m-25m Tiefe.
Hauptvorkommen: Lightning Ridge

Kristallopal

Diese kommen praktisch in allen Varianten vor. Dabei ist zu beachten dass das Farbenspiel meist im Inneren des Opals stattfindet. Davor befindet sich das durchsichtige Basismaterial. WĂŒrde es hinter dem Farbenspiel liegen, wĂŒrde der Edelstein eher verschwommen wirken.

Boulder-Opal

Boulder-Opal bei Repps-Opal

Der Boulder-Opal Abbau erfolgt meist im eisenhaltigen Felsgestein oder im Sandstein. Dieser ist den anderen Arten in Lebhaftigkeit und Farbvielfalt meist ĂŒberlegen. Die Schichten des Boulder-Opals sind meist eher dĂŒnn, so ist beim fertig geschliffenen Stein das Muttergestein noch auf der RĂŒckseite vorhanden um die beste StabilitĂ€t und Haltbarkeit gewĂ€hrleisten zu können. Im Tagebau wir dieser hauptsĂ€chlich in weit abgelegenen Minen mit schwersten Maschinen abgebaut und ist daher sehr zeitaufwendig und kostenintensiv.

Matrix-Opal

Matrix-Opal bei Repps-Opal

Der Matrix-Opal enthĂ€lt im Vergleich zum Boulder-Opal etwas weniger Edelopal, kann aber durch die gewissen durchgezogen Fasern durch den Ironstone sehr ĂŒberzeugen. Diese sind speziell in Queensland stark vertreten.

Dublette, Triplette, Mosaikopal

Diese Varianten stehen fĂŒr assemblierte Opale, also zusammengesetzte Teile. Dublette bestehen aus zwei zusammengesetzten Teilen um die nötige StabilitĂ€t gewĂ€hrleisten zu können. Dies ist speziell fĂŒr SchmuckanhĂ€nger bzw. Opale welche öfters in Verwendung sind essentiell. So wird der edle Opal auf der Unterseite flach abgeschliffen und als TrĂ€germaterial wird schwarzer Potch (Opal ohne Farbenspiel), Onyx oder Boulder aufgeklebt. Eine Triplette hingegen enthalten auf der Oberseite noch zusĂ€tzliche Schutzklappen aus Quarz, Glas oder transparentem Kunststoff.

BEWERTUNG DES OPALS

1. Art

Der Schwarzopal ist im Wert höher als ein Kristallopal, dieser wiederum ist wertvoller als der Milchopal. Ein Boulder- oder Matrix-Opal hingegen kann in bester QualitÀt wertvoller als ein Schwarzopal sein.

2. Farbenspiel

Je mehr Farbenspiel desto wertvoller der Opal, dies hĂ€ngt von der Natur ab. Je nachdem wie sich die Silikat-Atome anordnen entstehen verschieden Farben und IntensitĂ€ten. Die kostbarste und seltenste Farbe dabei ist Rot und Orange. Im Idealfall sollten alle Farben vorhanden sein. also Rot, Orange, Blau und GrĂŒn.

3. Gewicht und Anteil

AbhĂ€ngig von GrĂ¶ĂŸe, Gewicht und Opalanteil kann der Wert nun eingestuft werden. NatĂŒrlich je weniger Muttergestein in Verbindung mit hohem Gewicht und GrĂ¶ĂŸe desto kostbarer ist der Edelstein. Jedoch muss dabei beachtet werden dass das Muttergestein meist fĂŒr die StabilitĂ€t sorgt.

 

Verarbeitung

Nur selten werden Opale an der ErdoberflĂ€che gefunden, dies hĂ€ngt oft mit glĂŒcklichen ZufĂ€llen zusammen. Wie oben bereits beschrieben werden Erdbohrungen durchgefĂŒhrt, bei denen die Gesteine grob aussortiert werden. Sind Opaladern zu erkennen ist das bereits ein gutes Zeichen fĂŒr die Opal-Hunter. Die gefundenen Opale werden danach grob vom Muttergestein getrennt und je nach Wunsch geschliffen. Um den Glanz zu entwickeln werden Opale poliert. Synthetische Opale werden natĂŒrlich auch hergestellt, sind auch oft sehr Ă€hnlich aber bei uns aber nicht zum Erwerben. 

Willst du genaueres zu Edelsteinen und Bearbeitung erfahren hast du bei uns die Möglichkeit selber einen Steinschleifkurs zu besuchen. Wenn du diesen vollendet hast bist du beriet selber Steine zu Kaufen und nach Kundenwunsch zu schleifen. 

Pflege & Anwendung

Opale sind sehr wĂ€rmeempfindlich, daher unbedingt aufpassen in Sachen Vitrine beleuchten! Speziell Halogenlampen oder GlĂŒhbirnen sollten unbedingt vermieden werden. Ebenso sollte ein Opal immer gleich temperiert werden, da er gegen Schwankungen sehr empfindlich ist. Also wer die Entscheidung trifft das Wunder der Natur zu erwerben, muss sich bewusst sein dass er dieses StĂŒck behĂŒten sollte wie ein Neugeborenes ;-)

Esoterik*

Alleine schon durch den Anblick kommt Freude und Begehren auf. Jedoch soll der Opal laut Heilsteinexperten auch noch andere ganz essentielle FĂ€higkeiten besitzen. So ist er fĂŒr Sexualtrieb verantwortlich und kann generell den ganzen Stoffwechsel und Verdauungstrakt anregen. Anwender berichten sogar von der Verbesserung der Sehkraft bis hin zur besseren Wahrnehmung der Umgebung. Zudem ist er auch als "Stimmungsaufheller" bekannt

Chakra*

 

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 *Disclaimer: Wir weisen Sie darauf hin die Eigenschaften auf Körper und Geist weder wissenschaftlich belegt sind, noch medizinisch anerkannt sind. Sie stellen auch keine Therapie oder eine Diagnose dar. Der Àrztliche Rat ist keinesfalls dadurch zu ersetzen.